Berner Sennenhund - Beschreibung

Zeit und Auslauf sind wichtig.

Berner Sennenhund Welpe liegt auf einer Wiese - © sonne_fleckl / stock.adobe.com / #169960468

Der Berner Sennenhund ist eine anerkannte Schweizer Hunderasse (FCI Gruppe 2, Sektion 3, Standard Nr. 45). Er gehört zu den Hunden mit mittellangem Fell, das hauptsächlich schwarz ist. Am Kopf, der Brust und den Beinen gibt es braune Zeichnungen. Brust, Nase, Zehen und oft auch die Schwanzspitze sind weiß. Bei dieser Hunderasse erreicht die Hündin eine Schulterhöhe von 58 bis 64 Zentimeter, die Rüden sogar 64 bis 70 Zentimeter. Ihr Gewicht kann zwischen 38 und 60 Kilogramm liegen. Ein Hund dieser Rasse hat ein ausgeglichenes Wesen, ist gutmütig, sehr menschenbezogen und verträgt sich gut mit Kindern. Er ist ein Hund, der seine Menschen liebt und braucht. Ein Hund mit Familienanschluss.

Berner Sennenhund liegend auf Pflastersteinen - © CC0 - Pixabay - Pexels

Woher stammt der Berner Sennenhund?

Viel verrät er schon mit seinem Namen.

Der Berner Sennenhund stammt ursprünglich aus der Schweiz, wie der Name vermuten lässt. Früher war diese Rasse auch als Dürrbächler bekannt. Die Tiere wurden als Zug- und Fährtenhunde verwendet. Er liebt es, wenn er Haus, Hof und Garten bewachen kann, ist aber als besonders anhänglicher und Kontakt suchender Hund nicht zur Zwingerhaltung geeignet. Der Jagdtrieb ist bei dieser Hunderasse nicht sehr ausgeprägt, daher ist er kein Streuner und Freilauf gut möglich. Wenn ein Rüde in seinem Revier ist, kann aber auch dieser gemütliche Hund unverträglich reagieren. 
Herziger Berner Sennenhund Welpen - Kopf und Schultern - © CC0 - Pixabay - werner22brigitte

Auf was muss ich bei der Haltung eines Berner Sennenhundes besonders achten?

Auch auf die Herkunft achten!

Bei der Hundehaltung von den aufmerksamen und freundlichen Berner Sennenhunden ist Zeit und Auslauf das Wichtigste. Sie mögen lange Spaziergänge und Wanderungen, allerdings nicht im Sommer, da sie aufgrund ihres dichten und langen Felles unter der Hitze leiden. Berner Sennenhunde sind eher Winter- als Sommerhunde. Das zeigt sich auch dadurch, dass sie das Spielen und Toben im Schnee ganz besonders gerne mögen. Wenn er genügend Auslauf hat, dann ist dieser Familienhund auch in einer Wohnung zu halten. Allerdings soll diese Wohnung entweder im Erdgeschoss liegen oder mit Lift erreichbar sein. Wie viele großen Hunde hat auch diese Rasse Probleme mit den Hüftgelenken und sollte nicht oft Stiegen steigen müssen. Besonders im ersten Lebensjahr ist das wichtig, um die gute Ausbildung der Gelenke zu gewährleisten. Aus diesem Grund ist es auch sehr wichtig, auf die Abstammung des Hundes zu achten. Ein guter Züchter, bei dem großer Wert auf Gesundheit bei der Nachzucht gelegt wird, ist wichtig.
Berner Sennenhund am Strand, Meer im Hintergrund - © CC0 - Pixabay - werner22brigitte

Wie aufwändigt ist die Pflege eines Berner Sennenhundes?

Vor allem regelmäßiges Bürsten ist wichtig.

Wegen seines langen und dichten Felles ist regelmäßiges Bürsten unbedingt notwendig. In der Zeit des Fellwechsels verliert er sehr viele Haare und sollte mehrmals wöchentlich gebürstet werden, auch wenn er das nicht besonders schätzt. Gebadet soll er aber nicht oft werden. Ansonsten ist keine aufwändige Pflege notwendig.

Hunde dieser Rasse leben leider nicht sehr lange. Sie haben nur eine Lebenserwartung von sieben bis neun Jahren. Nierenprobleme, Krebserkrankungen und deformierte Gelenke machen ihnen zu schaffen. 
Berner Sennenhund und Katze auf Baumstumpf - © CC0 - Pixabay - werner22brigitte

Welches Futter benötigt ein Berner Sennenhund?

Nur nicht immer das Selbe in den Futternapf!

Bei der Fütterung muss drauf geachtet werden, dass der Berner Sennenhund nicht zu dick wird, da auch das eine besondere Belastung für seine Hüftgelenke wäre. Vor allem sollte man auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten. 
Berner Sennenhund im Schnee - © CC0 - Pixabay - werner22brigitte

Beliebter Therapiehund

Der Berner Sennenhund ist ruhig und gelassen.

Wer einen Hund dieser Rasse anschaffen möchte, muss wissen, dass er sich mindestens zwei Stunden täglich mit dem Tier beschäftigen muss, da der Hund eine Aufgabe braucht. Aus diesem Grund ist er als Therapiehund, beispielsweise in der Altenpflege, weil er ein sehr ruhiges Tier ist, besonders gut geeignet.