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Wo kann ich einen Hund kaufen?

Auf was muss ich beim Hundekauf achten?

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Hundewelpe im Einkaufswagen - © stock.adobe.com / youreyesonly / #146360293

Die Entscheidung für einen Hund ist keine einfache Sache. Die Rasse muss dem neuen Besitzer gefallen, der Charakter muss zu dem des Menschen passen - und anders herum. Das Alter des Hundes, die Größe, seine Bedürfnisse, all das muss sich mit dem Budget, der Erfahrung und der Zeit des neuen Herrchens oder Frauchens decken. Das alles hat bereits Bücher gefüllt und erinnert gut und gerne an die Suche nach dem Traumpartner. Erst malt man sich ein klares Bild des Menschen (oder Vierbeiner), mit dem man sein Leben verbringen will. Und dann macht man sich auf die Suche - nur wo?

Vier Husky-Welpen auf einer Hand - © stock.adobe.com / voltgroup / #92210181

Beste Anlaufstelle für Rassehunde

Züchter sind die erste Adresse.

Ein Rassehund ist eine besondere Herausforderung. Leider boomt der illegale Welpenhandel und es ist nicht immer leicht, einen solchen Hund zu erkennen. In Glücksfällen kann es gutgehen, sich einen solchen Hund ins Haus zu holen, doch leider stellt sich in vielen Fällen schon bald heraus, dass der süße Welpe alles andere als gesund ist und nicht einmal eine gute Tierkrankenversicherung die finanziellen Aufwendungen für den Tierarzt noch erträglich machen kann.
Drei süße Hundewelpen, einer mit Zunge herausgestreckt - © CC0 - pixabay - mardive

Gute Beratung wichtig

Züchter legen meist Wert auf ein gutes neues Zuhause.

Wer unbedingt eine bestimmte Hunderasse möchte, ist deswegen bei einem anerkannten Züchter am besten aufgehoben. Auch, wenn mit dem neuen besten Freund gar nicht gezüchtet werden soll, sollte man sich die Papiere des Welpen zeigen lassen und auf diese Weise den Beweis dafür einholen, dass alles getan wurde, um Erkrankungen zu verhindern und sich einen gesunden Hund ins Haus zu holen. Selbst seriöse Züchter inserieren auf den gleichen Kleinanzeigenportalen, auf denen man massig illegal importierte Welpen findet. Sie erlauben allerdings Besuche, die Eltern des Hundes können besichtigt werden und die Beratung erfolgt intensiver. Ein Züchter wird einen Welpen niemals vor dem Alter von 12 Wochen hergeben und schaut sich die neuen Besitzer sehr genau an. Dazu kann beispielsweise auch ein Besuch im Haus der neuen Besitzer gehören. Das hat natürlich alles seinen Preis. Dafür kann man sich aber so sicher wie nur möglich sein, dass der ersehnte Rassehund gesund ist.
Süßer Hund blickt durch Maschendrahtzaun - © CC0 - pixabay - Alexas_Fotos

Hunde aus dem Tierheim kaufen

Die Tiere sind dankbar für ihre Rettung.

Wenn es kein Rassehund sein muss, dann lohnt sich ein Blick ins Tierheim. Anders als beim Kauf eines illegal importierten Welpen tut man damit wirklich etwas Gutes und rettet einen Hund, der andernfalls noch länger unter Bedingungen gelebt hätte, die für ein so soziales Lebewesen nicht gesund sind. Die Eintrittsbarriere beim Tierheimhund ist allerdings nicht gerade niedrig, denn Tierheime schauen genau hin. Das kostet natürlich einiges an Zeit und Nerven und das sollte man wissen, bevor man sich ins Tierheim begibt. Zudem sollte man sich so genau wie möglich über die Vergangenheit des Hundes und seine Besonderheiten informieren, denn so mancher Tierheimhund hat keine einfache Geschichte und das hat womöglich Spuren hinterlassen. Insbesondere schwierige, traumatisierte Hunde sind nichts für jedermann.
Hundewelpe wird aus Kofferraum heraus verkauft. - © stock.adobe.com  /  juefraphoto / #109071828

Hunde aus privat kaufen

Guter Kauf möglich, aber auch hohes Risiko.

Der Aushang an der Laterne zwei Straßen weiter, der Facebook-Post mit dem süßen Vierbeiner neulich in der Gruppe... kann das alles so verkehrt sein? Viele Hundebesitzer, die ihren Hund abgeben wollen oder müssen, tun das auf privatem Wege. Sie wollen ihren geliebten Hund keinesfalls ins Tierheim bringen, sondern möchten wissen, dass er bei seinen neuen Leuten wirklich gut aufgehoben ist. Anderen wiederum ist es egal, wo ihr Hund hinkommt - Hauptsache weg. Privatkäufe können Glücksfälle sein, hinter ihnen kann sich aber auch ein schwieriger Hund verbergen, der seine neuen Besitzer überfordert.
Alter Hund liegend angeleint - © CC0 - pixabay - marcfrey

Hund vom Vorbesitzer übernhemen

Meist eine gute Wahl, aber nicht immer.

Der Kauf eines Hundes von seinem Vorbesitzer birgt ein gewisses Risiko, denn es gibt keine Absicherung dagegen, dass dieser etwas Unwahres über die Vorgeschichte, Besonderheiten, Erziehungsfehler oder besondere Bedürfnisse seines Hundes sagt. Wenn man den perfekten Hund auf diesem Weg entdeckt hat, sollte man sich mit der Entscheidung Zeit lassen und ihn zunächst kennen lernen - auch, wenn der Vorbesitzer vielleicht drängt. Mehrere Besuche beim Hund sollten möglich sein, bestenfalls auch mit einer Gassirunde. Ein Hund verstellt sich nicht und so kann man am besten feststellen, ob er wirklich der Vierbeiner ist, den sein Besitzer beschrieben hat. Passt es nach dieser Testphase wirklich, dann spricht aber nichts dagegen, einen Hund direkt von seinem Vorbesitzer zu übernehmen.
Letztes Update: 25.11.2018 20:24